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Inklusionsportal Landesinitiative NRW inklusiv - Herausgegeben vom Sozialministerium NRW

Inklusionsportal Landesinitiative NRW inklusiv

 

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Aktuelles

NRW inklusiv – Menschen mit Behinderungen haben ihren Platz mitten in der Gesellschaft

Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat ein umfangreiches Programm vorgelegt, das die gleichberechtigte Teilhabe für Menschen mit Behinderungen in allen Lebensbereichen ermöglichen soll: Mehr als 100 Maßnahmen umfasst der Aktionsplan „Eine Gesellschaft für alle – NRW inklusiv“, den Sozialminister Guntram Schneider in Essen Organisationen und Verbänden der Menschen mit Behinderungen und einer Vielzahl weiterer Interessierter vorgestellt hat. Gemeinsam mit den Verbänden und Organisationen soll der Aktionsplan Schritt für Schritt in Nordrhein-Westfalen umgesetzt werden. Die Dokumentation der Veranstaltung mit Videobeiträgen (aus technischen Gründen nicht barrierefrei) ist jetzt online verfügbar. Der Aktionsplan der Landesregierung steht jetzt auch in einfacher Sprache zum Herunterladen bereit.


Minister Schneider: TU Dortmund wegweisend bei Inklusion Studierender mit Behinderungen

Seine Inklusionstour startete Sozialminister Guntram Schneider mit einem Besuch beim Dortmunder Zentrum Behinderung und Studium (DoBuS) an der TU Dortmund. „Hier gibt es beispielhafte Angebote, die zeigen, dass eine Behinderung und ein erfolgreiches Studium sich nicht ausschließen“, sagte der Minister. Das Zentrum sei dafür ein hervorragendes Beispiel. DoBuS bietet Dienstleistungen und Kurse für behinderte Studierende sowie Unterstützungsangebote für Mitarbeitende. Dazu gehören der „Beratungsdienst behinderter und chronisch kranker Studierender“, der „Arbeitsraum und Hilfsmittelpool für behinderte Studierende“, in dem sehgeschädigten und manuell beeinträchtigten Studierenden spezielle Computer und Drucker zur Verfügung stehen, und ein „Dienst zur sehgeschädigtengerechten Aufbereitung von Studienmaterialien“, wo Seminarunterlagen beispielsweise in Braille-Schrift oder Großdruck umgesetzt werden.


Bewerben für VdK Preis „vilmA“ 2013 – Auszeichnung für Menschen mit Behinderung

Unter der Schirmherrschaft von Sozialminister Guntram Schneider zeichnet der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen wieder herausragende Beispiele für Teilhabe im Arbeitsleben aus. Neu ist in diesem Jahr der Titel: Der „VdK Preis für Menschen mit Behinderung in Beschäftigung und Ausbildung“ trägt ab sofort den Beinamen „vilmA“. Diese Abkürzung steht für „vorbildlich, individuell, leistungsstark und motiviert in der Arbeitswelt“ und beschreibt die Eigenschaften, die allen prämierten Kandidatinnen und Kandidaten gemein sind. Ziel der Auszeichnung ist es, Vorurteile abzubauen und die Chancen von Menschen mit Behinderung für Ausbildung und Beschäftigung zu verbessern. Es stehen Gesamtpreise in Höhe von 12.000 Euro für bis zu acht Preisträgerinnen und Preisträger zur Verfügung. Vorschläge für den VdK-Preis können bis zum 15. Juni 2013 eingereicht werden.


Modellvorhaben schafft 1.000 Außenarbeitsplätze für Beschäftigte aus Werkstätten für Behinderte

In einem landesweiten Modellvorhaben sollen Beschäftigte aus Werkstätten für Behinderte einen Außenarbeitsplatz erhalten, beispielsweise als Hausmeisterhelfer oder für Botendienste in Verwaltungen. Das Land will gemeinsam mit den Landschaftsverbänden insgesamt 1.000 zusätzliche Außenarbeitsplätze in der öffentlichen Verwaltung, aber auch in der Privatwirtschaft einwerben und stellt dafür insgesamt rund 1,85 Millionen Euro zur Verfügung. Die Landesregierung will insgesamt 26 Außenarbeitsplätze für Werkstattbeschäftigte einrichten.


„Eine Gesellschaft für alle“ – Inklusionsbeirat NRW berät Landesregierung

Der Inklusionsbeirat NRW berät die Landesregierung bei der Umsetzung des Aktionsplans „NRW inklusiv – Eine Gesellschaft für alle“. Im Inklusionsbeirat sind mehr als 40 Organisationen vertreten, die Einfluss auf die Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderungen haben, darunter die Selbsthilfeorganisationen, Verbände zur Vertretung der Interessen Behinderter auf Landesebene, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände sowie Kirchen. Vier Fachbeiräte werden dem Inklusionsbeirat bei bestimmten Themenfeldern zuarbeiten: Barrierefreiheit, Bildung, Arbeit und Qualifizierung sowie Partizipation. Die Geschäftsstelle des Beirats ist beim NRW-Sozialministerium angesiedelt.


LVR-Broschüre „Guter Plan - gute Hilfe“ mit Wörterbuch in leichter Sprache

Der LVR hat eine zweiteilige Broschüre zum Hilfeplan für Menschen mit Behinderung herausgegeben. Sie besteht aus dem Heft „Guter Plan - gute Hilfe“ und einem ergänzenden Wörterbuch, in dem zentrale Begriffe der Individuellen Hilfeplanung nochmals erläutert werden. Die Publikation ist in leichter Sprache geschrieben und so gestaltet, dass auch Menschen mit Lernschwierigkeiten sich eigenständig informieren können. Beide Hefte sind in allen Kontakt,- Koordinierungs- und Beratungsstellen (KoKoBe) sowie in allen Sozialpsychiatrischen Zentren (SPZ) im Rheinland erhältlich. Sie können kostenlos im Internet bestellt und heruntergeladen werden.


Tag der Begegnung in Köln - 60-jähriges Jubiläum des Familienfestes

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) lädt am Samstag, 29. Juni 2013, zum „Tag der Begegnung" in den Rheinpark und in den Tanzbrunnen in Köln ein. Der Tag der Begegnung ist Deutschlands größtes Familienfest für Menschen mit und ohne Behinderung und findet seit 1998 statt. Anlässlich des 60-jährigen Jubiläums in diesem Jahr feiert der LVR diese Veranstaltung an seinem Hauptsitz in Köln. Bis zu 50.000 Gäste, Aussteller und Künstler werden erwartet, der Eintritt ist frei.


Der Arbeitsmarkt für schwerbehinderte Menschen in Nordrhein-Westfalen

Die Beschäftigung Schwerbehinderter nimmt zu. Unter 55-jährige Schwerbehinderte profitieren von der Aufnahmefähigkeit des NRW-Arbeitsmarktes. Schwierig bleibt es bei älteren Schwerbehinderten in der Grundsicherung. Die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit hat einen aktuellen Bericht zur Arbeitsmarktsituation von Schwerbehinderten in NRW veröffentlicht. Von den 1,7 Millionen Schwerbehinderten in Nordrhein-Westfalen sind rund 730.000 zwischen 15 und 65 Jahre alt. Das entspricht einem Anteil von sechs Prozent an den Menschen im erwerbsfähigen Alter.


Barrierefreie-Informationstechnik – BITV-Lotse online

Der „BITV-Lotse“ ist fertig gestellt. Der Online-Praxisleitfaden hilft bei der Umsetzung der Barrierefreien-Informationstechnik-Verordnung (BITV 2.0). Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat den Praxisleitfaden entwickeln lassen. Er unterstützt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bundesverwaltung und die interessierte Privatwirtschaft bei der Erstellung von barrierefreien Internetseiten und stellt praktische Handlungsanleitungen sowie verständliche Informations- und Schulungsmaterialien bereit.


VIBELLE - Informations- und Lernportal für Gehörlose

Mit www.vibelle.de ist ein Informations- und Lernportal für Gehörlose online gegangen. Es bietet gehörlosen Berufseinsteigern und Berufseinsteigerinnen sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern die Möglichkeit, sich selbstständig und in Deutscher Gebärdensprache (DGS) über berufsbezogene Themen zu informieren und in Eigeninitiative berufsrelevante Fertigkeiten zu erwerben.


Faltblatt zum neuen Schwerbehindertenausweis ab 2013

Der Schwerbehindertenausweis wird künftig in Plastik gefertigt und hat dasselbe kleine Format wie Personalausweis, Führerschein oder Bankkarten. Außerdem enthält er den Nachweis der Schwerbehinderung erstmals auch in englischer Sprache. Der neue Schwerbehindertenausweis kann ab dem 1. Januar 2013 ausgestellt werden. Den genauen Zeitpunkt der Umstellung legt jedes Bundesland selbst fest. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales informiert mit Faltblättern zum neuen Ausweis.


Kompetenzzentren Selbstbestimmt Leben in Dortmund und Köln unterstützen und beraten

Wie finde ich eine barrierefreie Wohnung? Wo beantrage ich einen Rollstuhl? Wie kann ich trotz Behinderung eine Ausbildung absolvieren? Antworten auf diese und andere Fragen können Menschen mit Behinderung in den „Kompetenzzentren Selbstbestimmt Leben“ in Dortmund und Köln erhalten. Beide Zentren sind an erfahrene Einrichtungen der Behindertenselbsthilfe angegliedert und werden vom Sozialministerium mit jeweils 110.000 Euro pro Jahr gefördert.